Artikel 27.4.2026

Die PLATO-Mission rückt dem Weltraum näher – Start für Anfang 2027 geplant

Die European Space Agency Mission PLATO mission hat auf ihrem Weg ins All einen wichtigen Meilenstein erreicht.

Die European Space Agency Mission PLATO hat auf ihrem Weg ins All einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das Weltraumteleskop, das für einige der präzisesten Exoplanetenforschungen entwickelt wurde, ist in die Phase weltraumnaher Umwelttests eingetreten, um seine Einsatzbereitschaft für den bevorstehenden Start sicherzustellen.

Ziel der PLATO Mission ist es, herauszufinden, ob es im Universum noch andere erdähnliche Planeten gibt. Als Teil des Programms Cosmic Vision programme soll PLATO Planeten identifizieren und charakterisieren, die sonnenähnliche Sterne umkreisen. Durch die Messung zentraler Eigenschaften wie Planetenradius, Masse und Alter sowie der Merkmale ihrer Sternsysteme will die Mission das Verständnis von Planetensystemen deutlich erweitern. Damit adressiert PLATO eine der grundlegendsten Fragen der Menschheit: Gibt es eine zweite Erde?

Die Gofore Tochtergesellschaft Huld Oy ist seit mehreren Jahren an der Entwicklung der PLATO Mission beteiligt und trägt zur Entwicklung der Steuerungssoftware des Raumfahrzeugs bei. Die Arbeiten werden fortgesetzt, während sich die Mission auf den geplanten Start Anfang 2027 vorbereitet.

Kritische Testphase läuft

Im Frühjahr 2026 wurde das PLATO space telescope in die Testeinrichtungen der European Space Agency überführt und dort in Europas größte Weltraumsimulationskammer eingebracht. Während der Tests wird das Raumfahrzeug extremen Bedingungen ausgesetzt, die Vakuum, Temperaturen und Strahlung des Weltraums realitätsnah nachbilden.

Die Testphase stellt sicher, dass alle Systeme von PLATO Mission, einschließlich der 26 hochsensiblen Kameras, vor dem Start zuverlässig funktionieren. Sie zählt zu den wichtigsten Etappen der Mission vor Beginn der finalen Vorbereitungsphase.

Steuerungssoftware als Schlüssel zum Missionserfolg

Bei einer Weltraummission wie PLATO Mission spielt Software eine zentrale Rolle. Das Teleskop muss in Millionen Kilometern Entfernung zur Erde autonom, sicher und zuverlässig arbeiten können.

Unsere Expert:innen unterstützen die Entwicklung der Steuerungssoftware von PLATO, die Systemlogik, Betriebsmodi und Reaktionen auf unerwartete Situationen steuert. Im Fokus stehen höchste Qualität, Vorhersagbarkeit und die strengen Anforderungen sicherheitskritischer Systeme. Diese Prinzipien werden nun auch im Rahmen der weltraumnahen Tests validiert.

„Das Erreichen dieser Phase war ein langer und lohnender Weg. Mit dem näher rückenden Starttermin liegt unser Fokus nun darauf, die Software fertigzustellen und sicherzustellen, dass alles für einen erfolgreichen Start bereit ist“, sagt Projektmanager Jussi Johansson.

Auf dem Weg zur finalen Integration und zum Start

Nach Abschluss der Weltraumtests geht PLATO Mission in die finale Integrations- und Abnahmephase über. Ziel ist es, den Satelliten Anfang 2027 startbereit zu haben. Anschließend beginnt seine Reise zum Sonne-Erde-Lagrange-Punkt, von wo aus die langfristige wissenschaftliche Mission zur Entdeckung von Exoplaneten startet.

PLATO wird gleichzeitig Hunderttausende Sterne beobachten und hochpräzise Daten über erdähnliche Planeten sowie deren Sternsysteme liefern.


Die Expert:innen von Gofore verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in der Raumfahrtindustrie und haben mehr als 150 Projekte gemeinsam mit der European Space Agency umgesetzt. Die Lösungen verbinden Künstliche Intelligenz, Qualitätsmanagement und mechanisches Design, einschließlich Dual-Use-Anwendungen.

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