In abteilungsübergreifenden Teams arbeiten u.a. Verfahrenstechniker, Konstrukteure, Chemiker und Lebensmitteltechniker an der Realisierung von schlüsselfertigen Lösungen nach Maß. Bislang wurden die Prozessabläufe von der Angebotserstellung über die Konfiguration bis hin zu Simulationen nicht ausreichend durch bestehende Softwarebausteine unterstützt. Es fehlte eine einheitliche Datenbasis, was die Fehleranfälligkeit erhöhte und zu einer geringeren Prozesseffizienz führte.
Coperion
Konzeption einer digitalen Plattform für Coperion
Coperion plante den Aufbau einer flexiblen, skalierbaren Plattform, um neue digitale Services und effiziente Prozessabläufe zu ermöglichen. Die Gofore Tochter esentri entwickelte dafür ein tragfähiges Architekturkonzept, das Orientierung schafft und die Basis für weitere Digitalisierungsinitiativen legt.
HERAUSFORDERUNG
Fehlende Datenbasis und komplexe Prozessabläufe
ANSATZ
Workshops als Leitfaden für die Entwicklung der Plattformstrategie
Im Rahmen einer Workshopserie zur digitalen Produktentwicklung galt es, die Anforderungen der unterschiedlichen Benutzer:innen zu analysieren, um die Anforderungen an das später zu entwickelnde Produkt im Detail zu ermitteln. Mit unserem Ansatz zur digitalen Transformation haben wir zunächst die aktuelle Situation mit bestehenden Prozessabläufen analysiert und dabei die Nutzer:innen in den Fokus gerückt. Mithilfe der Persona-Methode wurde ein Verständnis für die Nutzergruppen aufgebaut und anschließend mit sogenannten Eventstormings ihre Arbeitsabläufe und Anforderungen aufgenommen.
In der Gestaltungsphase haben wir eine mögliche technische Lösung und die zugehörige Architektur definiert. Zudem wurde eine Produktroadmap entwickelt, die als Grundlage für die Umsetzung einer nutzerzentrierten Lösung dienen wird. Ziel im weiteren Prozess ist eine digitale Plattform auf der alle Nutzer:innen gemeinsam in Echtzeit zusammenarbeiten können.
Ergebnis
Transparente Prozesse auf gemeinsamer Datenbasis
Ziel war es, ein wartungsfähiges und hochintegriertes System für die Planung, den Entwurf und die Simulation von Konfigurationen durch eine moderne Architektur bereitzustellen.
Durch das gemeinsame Projekt wurde die abteilungsübergreifende Prozesstransparenz gefördert und bestehende technische Risiken abgebaut. Mit der zu entwickelnden Lösungen kann die Datenqualität erhöht werden und zudem besteht nun die Möglichkeit, die Softwarelösung auch für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle zu nutzen.
„Durch die sehr gut strukturierten Workshops mit esentri konnten die Anforderungen der verschiedenen Fachbereiche differenziert erfasst werden. Durch die von Beginn an anwesenden Fachexperten für Softwareentwicklung und Digitale Transformation von esentri waren die Workshops sehr zielorientiert und effektiv. Das Ergebnis ist ein konkretes Konzept für die Umsetzung inklusive eines detailliert beschriebenen Vorgehens, sodass wir als Kunde genau wissen welche Ressourcen für ein erfolgreiches Projekt bereitgestellt werden müssen und was wir als Endergebnis erwarten können.“
Markus Schmudde Head of Research & Development Compounding&Extrusion, Coperion GmbH
Projekthighlights
Herausforderung
Von der Angebotserstellung über die Konfiguration bis hin zur Simulation sind viele Abteilungen beteiligt, deren Prozesse nicht durchgängig IT-gestützt sind. Dadurch kommt es zu Systembrüchen und einer niedrigeren Prozesseffizienz.
Ansatz
Eine zentrale, digitale Plattform soll die Prozesse entlang der Wertschöpfungskette unterstützen, um die Fehleranfälligkeit bei crossfunktionalen Entwicklungen zu verringern.
Lösung
Durch eine einheitliche und dauerhaft verfügbare Datenbasis sowieso moderne Simulationsmöglichkeiten steigt die Effizienz in crossfunktionalen Entwicklungsprojekten.
EXPERTISE