Der Weg vom Sensor zum digitalen Produkt

Zwischen Digital Twin, Predictive Maintenance und intelligenter Qualitätskontrolle entstehen im Maschinenbau neue Erwartungen, aber oft fehlt ein klarer Umsetzungsweg. Unser Whitepaper liefert einen praxisnahen Einstieg in die Produktdigitalisierung: Es zeigt, warum sie sinnvoll ist, wie der Weg vom Sensor zum digitalen Produkt gestaltet wird und was technisch wirklich dahintersteckt.

Warum überhaupt digitale Produkte entwickeln?

Ohne digitale Produkte ist kein „as a Service“-Modell möglich. Und ohne „as a Service“-Modell droht langfristig ein Verlust von Marktanteilen.

Abomodelle und „Pay-as-you-use“-Ansätze sind längst allgegenwärtig. Bei Produkten, die digital zugänglich sind, wie Musik-, Videodienste oder auch Cloud-Infrastrukturen, sind diese Ansätze bereits klarer Sieger. Ehemalige Platzhirsche, die weiterhin auf das Modell „einmal investieren und für immer besitzen“ gesetzt haben, wurden zu großen Teilen aus dem Markt gedrängt.

Doch was hat das mit dem produzierenden Gewerbe zu tun?

Durch digitale Services im produzierenden Gewerbe kann zusätzliches Geschäft generiert werden. Einige Firmen haben begonnen ihr Produkt mit Sensorik auszustatten und Datenpipelines aufzubauen, mit dem Ziel langfristig digitale Services wie Predictive Maintenance, Automated Quality Control, usw. zu verkaufen. Aber auch Unternehmen, die bisher keine neuen Geschäftsbereiche durch digitale Services erschließen, bekommen den Druck der Abnehmer zu spüren, die Datenschnittstellen zu den Anlagen, Maschinen und Komponenten verlangen.

Und wie geht es weiter?

Visionäre und einige Vorreiter beschreiten bereits die nächste Entwicklungsstufe: Wer in der Lage ist, zuverlässige Predictive Maintenance Services für seine Maschinen anzubieten, ist auch in der Lage, das Produkt im Abomodell oder sogar in Form eines „Pay-As-You-Go“-Ansatzes zu vermarkten. Dies führt zu geringeren Einstiegshürden, gerade bei kapitalintensiven Maschinen, kontinuierlichen Erträgen, zusätzlichem Servicegeschäft und einer deutlich stärkeren Kundenbindung.

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So entsteht Mehrwert durch digitale Produkte

Erschließung neuer Geschäftsmodelle

Eine Produktdigitalisierung stellt eine Erweiterung der eigenen Wertschöpfungskette dar und ermöglicht den Zugang zu neuen Geschäftsmodellen. (Abo-Modelle für einzelne Services oder sogar „Maschinenleistung as a Service“)

Input für Forschung & Entwicklung

Eine Produktdigitalisierung ermöglicht einen Datenzugang zum Produkt in seiner tatsächlichen Anwendung. Dies wiederum ermöglicht eine datengetriebene Weiterentwicklung des Produktes, die weit über die Möglichkeiten der eigenen Prüfstände hinaus geht.

Erhöhte Kundenbindung

Eine Produktdigitalisierung führt zu einer deutlichen Zunahme der Nähe zum Kunden. Denn durch das digitale Produkt entstehen zahlreiche neue Berührpunkte wie z.B. Warnungen aus Applikationen, Direktkontakt vom Support aufgrund ungewöhnlicher Sensorwerte, usw.

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